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rührende Weihnachtstiergeschichte für Kinder
(und Erwachsene)

Weihnachten im Doppelpack

 von Octavia Bender

Der vorweihnachtliche Samstagmorgen-Familien-Spaziergang durch die festlich geschmückte Stadt nahm nicht den geplanten Verlauf. Sabine und Franziskus standen unentschlossen auf dem Gehsteig der Akazienallee. Ihre Idee war es gewesen, im Laufe des Vormittags „rein zufällig“ an Müller-Reinders Fahrradladen vorbeizukommen, um die Begeisterung ihrer Zwillinge für ein solches Gefährt zu erkunden. Doch bereits nach den ersten gebrannten Mandeln vom Weihnachtsmarkt am Rathausplatz zog es die Mädels wie magnetisiert in die Akazienallee. Sabine versuchte ihr Bestes, die Situation zu retten, indem sie beiden ein Lebkuchenherz kaufte. Diese Bude stand in der gewünschten Richtung. Doch sobald Sarah und Lotte behängt waren, folgten sie zielstrebig ihrem Kurs. Auch Franziskus bemühte sich redlich. Er schlug einen Ritt auf den Karussellpferden vor. Doch was im letzten Jahr noch wahre Begeisterungsstürme ausgelöst hatte, erntete diesmal  ein entsetztes Augenverdrehen. 

  „Paps“, erklärte Sarah entrüstet, „wir sind elf!“ Also beinahe schon erwachsen, fügte der Gesichtsausdruck hinzu. Lottchen schielte ein wenig verlegen zur Seite. Dann nahm sie ihre Schwester bei der Hand und zog sie weiter. Sabine und Franziskus hatten einfach keine Chance.

  Nun standen die Mädels vor Mikeschs Tierladen: zwei blonde Lockenköpfe, die ihre Nasen an der Scheibe plattdrückten. Auf der anderen Seite der Scheibe lagen weihnachtlich geschmückte Vogelkäfige, mit Schleifen versehene Hobelspäne-Ballen, Aquarien verschiedener Größen, mit Tannenzweigen dekorierte Futterdosen und Hundewürste und sogar ein Plastikpudel mit einem schrillroten Plastikmäntelchen.

  Und mitten drin – in einem kleinen Holzverschlag – balgten sich zwei Welpen. Hobelspäne wirbelte durch die Boxe. Die beiden hatten gerade das Heu am Wickel, das wahrscheinlich als Schlafstätte vorgesehen war. Eifrig riss jeder am Ende des Bündels und zerpflückte es so gut er konnte. Schließlich hatte der dunklere der Beiden das Heu erobert. Er schüttelte das Bündel so kräftig, dass er dabei umfiel.

 Hundewelpen Geschichte Sarah lachte hell und schlug die Hände zusammen. Damit zog sie die Aufmerksamkeit der Welpen auf sich. Mit ernsthaften, leicht gerunzelten Gesichtern setzten sich beide in Positur. Der eine Hund war fast weiß, nur ein paar graue Stichelhaare zogen durch sein flauschiges, dichtes Fell. Sein rechtes Ohr gab ihm etwas Markantes: es war pechschwarz.

  Sein Kumpel dagegen hatte zwei auffallend spitze Ohren, die ständig in Bewegung waren. Sein Fell war silbergrau und drahtig. Es wirbelte munter um seinen ganzen Körper und stand in sämtliche Himmelsrichtungen ab. Dieses Kerlchen erinnerte eher an ein Rosettenmeerschweinchen als an einen Hund. Wahrscheinlich könnte man ihn stundenlang bürsten ohne irgendeinen Erfolg zu verzeichnen.

  Die beiden hätten Max und Moritz sein können oder auch Lump und Schlingel. Die blitzenden Augen verrieten lebhaftes Interesse an ihrer Umwelt; mit Sicherheit waren sie zu jedem Schabernack bereit. Aufmerksam musterten sie die Gesichter auf der anderen Seite der Scheibe.

  Lottes große braune Augen waren auf den weißen, allem Anschein nach dem sanfteren  von den beiden Welpen, gerichtet.

  „Mams?“ sie sah sich zaghaft um, „ist der nicht süß?“

  Sabine nickte zustimmend.

  Sarahs Blick haftete auf dem grauen Kerlchen. Die beiden funkelten sich unternehmungslustig an. „Der ist bestimmt um einiges pfiffiger!“ erklärte sie und deutet auf den Wuschel.

  Franziskus sah Sabine vielsagend an. „Also, ihr beiden“, hob er an, „wollen wir jetzt nicht weitergehen? Wir hatten eigentlich noch eine kleine Überraschung für euch!“

  Das magische Wort zeigte keine Wirkung.

  „Fräulein Sarah, Fräulein Charlotte, darf ich bitten?“ Franziskus legte jedem der beiden Mädchen einen Arm um die Schultern. „Ich bekomme langsam kalte Füße!“

  „Oh, wir können ja mal reingehen“, schlug Sarah vor, nahm Lottchens Hand und zog sie hinter sich her in den Laden, ehe ihre Eltern Einwände erheben konnten. „Dort ist es bestimmt wärmer“, rief sie noch über ihre Schulter.

  Schwups, waren die Zwillinge durch die bimmelnde Tür verschwunden. Sabine zuckte grinsend mit den Schultern. „Die wissen was sie wollen!“ Franziskus strich sich ratlos mit der Hand übers Kinn. „Hinterher?“ fragte er Sabine. „Ich glaube schon, dass das besser ist“, warnte sie mit unheilschwangerer Stimme.

  Sarah und Lotte waren bereits ins Gespräch vertieft mit Adalbert Mikesch, der ihnen ernsthaft zuhörte. Ab und zu nickte er mit dem Kopf. Dann holte er die Hunde aus dem Verschlag. Die Mädchen durften jeder einen Welpen halten, während Herr Mikesch die kleine Schaufensterbox aufräumte und neues Heu hineinlegte. Jeder Welpe bekam ein Schälchen Futter, dann wurden die beiden zurück in ihre Boxen gesetzt. Dieses Mal rollten sie sich auf ihrem Heu zusammen, kuschelten sich aneinander und waren augenblicklich eingeschlafen.

  Als die Familie das Geschäft verließ, blieben die Mädchen noch einmal vor dem Schaufenster stehen. In Lottes Augen schimmerte es verdächtig feucht, Sarah dagegen hatte eine tiefe, grimmige Falte auf der Stirn.

   Die Fahrradbeschau wurde zwar noch vorgenommen, sie verlief jedoch ohne jede Begeisterung, so dass Franziskus und Sabine am Ende gar nicht mehr so sicher waren, dass Fahrräder die richtigen Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder wären.

 

  An diesem Abend fanden drei Diskussionen statt. Erstens: zwischen den Zwillingen und ihren Eltern, zweitens: zwischen Sabine und Franziskus und drittens: zwischen Sarah und Lotte.  

  Der Inhalt war der gleiche, die Ergebnisse dagegen vollkommen unterschiedlich.

  Die beiden Mädchen versuchten ihre Eltern zum Erwerb der beiden kleinen Hunde zu überreden – erfolglos.

  Sabine und Franziskus bestätigten sich anschließend gegenseitig ihre Argumente.

  Sarah und Charlotte überlegten, wie sie trotz allem an ihre beiden neuen Freunde herankommen könnten.

  „Wenn die beiden auf einmal einfach hier wären...“, schlug Sarah augenblinzelnd vor.

   „Du meinst, einfach so?“ grinste Lottchen, und in ihren Wangen bildeten sich zwei vollkommen uncharakteristische Grübchen. „Mams und Paps würden sie sicher nicht wieder in den Laden zurückgeben!“

  „Das glaube ich auch nicht“, bestätigte Sarah, dann überlegte sie ernsthaft weiter, „aber womit sollen wir sie bezahlen?“ Ihre Augen leuchteten auf. „Ob wir es bei Herrn Mikesch abarbeiten dürften?“

  „Dann hätten wir nicht genug Zeit für die beiden“, gab Lotte zu bedenken. „Aber...“, verriet sie geheimnisvoll, „ich hätte da noch mein Sparschwein.“

  „Wirklich?“ strahlte Sarah.

  Das Sparschwein wurde geholt, geschlachtet und ausgebeutet: 122,- Mark und 83 Pfennige. „Ob das reicht?“ fragten sich die beiden. „Wir werden sie Salt und Pepper nennen“, beschlossen sie, denn das waren ein paar der ersten Wörter in ihrem Englischunterricht gewesen.

  Montagmorgen machten sich Sarah und Lotte besonders pünktlich auf den Weg zur Schule. Der führte nämlich an Mikeschs Tierladen vorbei – zumindest wenn man einen kleinen Umweg in Kauf nahm. Sie rannten fast die ganze Strecke, um dann atemlos vor der großen Schaufensterscheibe feststellen zu müssen: SIE SIND WEG! Auch der Blick durch die verschlossene Tür nützte nichts.

  „Ob Herr Mikesch sie übers Wochenende  mit nach Hause genommen hat?“ flüsterte Lottchen hoffnungsvoll. „Ja, vielleicht“, antwortete Sarah, „sie brauchen doch alle paar Stunden Futter – sie sind doch noch so klein!“

  Doch auch auf dem Rückweg von der Schule blieb der Platz im Schaufenster leer.

   Sabine arbeitete Haushalt und Wäsche vom Wochenende auf. Sie ging in Gedanken ein ums andere Mal die Argumente durch, die sie und Franziskus vor den Mädchen aufgeführt hatten. Klar waren die Mädchen morgens in der Schule, aber so ein kleiner Kamerad, der beim Bettenmachen hinter ihr herliefe, der ihr beim Frühstück Gesellschaft leisten und sie zum Einkaufen begleiten würde, das hätte schon seinen Reiz. Und nach der Schule würden die Mädels sich um das Tierchen kümmern – da war Sabine ganz sicher. Es würde ihr Verantwortungsbewusstsein schulen.

  Natürlich würde so ein junger Hund erst viel Arbeit machen, aber sie hatten ja die Garage oder das renovierungsbedürftige Gästezimmer... Sie wollte unbedingt noch einmal mit Franziskus reden. Und bevor sie es sich anders überlegen konnte, warf sie sich einen Mantel über und machte sich auf den Weg zum Tierladen. Ihr Herz klopfte richtig, als sie in die Akazienallee einbog. Vorfreude wärmte sie von innen, auch wenn ein frischer Ostwind in ihre Kleider fuhr. Was für Augen würden die Mädchen machen, wenn einer dieser beiden kleinen Rabauken unter dem Weihnachtsbaum auf sie warten würde...

  Sabines Enttäuschung war fast so groß wie die der Zwillinge am frühen Morgen. Sie schaute durchs Fenster, erblickte Herrn Mikesch und deutete fragend auf die leere Box. Doch er schüttelte nur den Kopf. Sabine drehte sich um und schlenderte heim.

  Als die Zwillinge von der Schule nach Hause kamen, bemerkte Sabine ihre enttäuschten Gesichter. Charlotte war noch stiller und in sich gekehrter als sonst, und die Furche auf Sarahs Stirn hatte sich tiefer denn je eingegraben. Gleich nach dem Mittagesessen verzogen sich die Mädels in ihr Zimmer. 

 

Sabine überlegte, was das wohl für ein Weihnachtsfest werden würde, wenn diese Trübsinnigkeit anhalten sollte. Plötzlich hatte sie eine Idee! Eine kleine Überraschung könnte die Laune der Kinder schlagartig beheben. Warum eigentlich nicht? Diese Idee würde ihre ganze Familie in Aufregung versetzen.

  Die Gewitterstimmung dauerte einige Tage an. Sabine hatte Franziskus von ihren Montagvormittagsgedanken und dem Besuch bei Mikeschs Tierladen erzählt. Die anschließende Idee hatte sie ihm allerdings nicht verraten.

  Immerhin machte sich auch Franziskus seither seine Gedanken.

  Als die Weihnachtsferien herankamen und die Mädchen immer trauriger und immer verschlossener wurden, machte er sich eines Vormittags für ein paar Stunden im Büro frei und fuhr zum örtlichen Tierheim. Ein lebhaftes, junges Mädchen mit feuerroten Haaren und Sommersprossen im Gesicht führte ihn an den Käfigen und Boxen entlang. Zu jedem Tier wusste sie eine Geschichte zu erzählen. Hier warteten viele freundlich schwanzwedelnde Gesellen auf ein neues Zuhause, so dass es Franziskus schwer fiel, irgendeine Entscheidung zu treffen. Als er schließlich zu dem Zwinger mit etwa einem Dutzend Junghunden kam, registrierte er ein merkwürdiges Gefühl. Es war wie ein unbewusstes Erkennen, eine Art Wiedersehen, das man sich gewünscht hat.

  „Die beiden dort hinten in der Ecke, woher kommen die?“ fragte er spontan.

  „Ach, die habe ich in einem Tierladen aufgegabelt“, sprudelte es aus der Rothaarigen heraus. „Dort saßen sie im Schaufenster und es war Wochenende. Der Mann hätte sie das Wochenende über sich selbst überlassen. Dabei sind sie noch viel zu jung! Sie brauchen mehrere Mahlzeiten, hinterher einen kleinen Gang, sonst werden sie nicht stubenrein. Zum Glück habe ich für den weißen schon ein Heim gefunden. Es ist zwar schade, dass sie nicht zusammenbleiben können, denn sie sind dicke Freunde, aber...“

  Franziskus winkte ab. „Den dunkleren mit dem umgeknickten Ohr – kann ich den wohl haben?“ fragte er.

  Die junge Frau holte den wirbelhaarigen Hund aus dem Zwinger. Er protestierte deutlich, als er von seinem weißen Kumpel getrennt wurde. Quiekend drehte und wand er sich in den Armen der Frau.

  „Munteres Kerlchen, der wird meine beiden Mädels auf Trab halten“, lachte Franziskus und kraulte das widerspenstige Nackenhaar des Hundes. „Ich hätte da noch eine Bitte. Er soll ein Weihnachtsgeschenk werden...“ Beim entsetzten Blick der Rothaarigen hielt er inne, dann lächelte er der jungen Frau verständnisvoll zu. „Ich verspreche Ihnen hoch und heilig, dass dieser Hund ein gutes, dauerhaftes Zuhause in meiner Familie erhält. Er wird nicht irgendwann an einer Raststätte oder angebunden im Wald aufgegriffen werden.“

  „Okay, ich glaube Ihnen“, nickte die Frau erleichtert. „Und Ihr Wunsch?“

  „Ich möchte ihn gerne erst am Heiligabend abholen – natürlich bezahle ich ihn sofort und das Futtergeld bis dahin auch!“

  Der kleine Wirbelwind kuschelte sich im Zwinger erleichtert an seinen weißen Freund. Dieses Mal hatte er es geschafft, nicht von ihm getrennt zu werden!

 

  Der Heilige Abend kam mit grauen Wolken und vereinzelten Regenschauern. Er passte zu Sarahs und Lottes Stimmung. Die Mädchen versuchten zwar, sich aufs Weihnachtsfest zu freuen wie ihre Eltern, die beide vor sich hinschmunzelnd geschäftig durchs Haus liefen, aber an der Enttäuschung, dass „ihre“ Hunde verschwunden waren, hatten sie noch ordentlich zu knabbern. Sie bastelten einträchtig Weihnachtssterne aus Stroh und Stanniolpapier und malten sich aus, wie viel mehr Spaß es doch mit Salt und Pepper gemacht hätte.

  Am frühen Nachmittag verkündete Franziskus, dass er eben noch einmal mit dem Auto wegmüsse.

  „Nehme ich eben das Fahrrad“, murmelte Sabine leise in sich hinein. Sie stellte das Geschirr auf das Abtropfgitter, schaute kurz in die Stube hinein, in der Sarah und Lotte den Weihnachtsbaum behängten und erklärte geheimnisvoll: “Ich habe noch ein kurzes Treffen mit dem Weihnachtsmann – kommt ihr alleine zurecht?“ Die Zwillinge grinsten. „Klar, Mams, lass dir Zeit, wir kommen schon zurecht!“

  „Ich weiß, ich habe zwei große Mädchen!“ Sie zwinkerte ihren Töchtern zu und schloss sachte die Stubentür.

 

  Sabine hatte gerade ihre Radtour durch die Feldmark beendet. Mit roten Wangen und vor Aufregung ein wenig aus der Puste, wuchtete sie den Transportkorb, den ihr das Tierheim für den heutigen Abend ausgeliehen hatte, vom Gepäckträger ihres Fahrrades. Eingeschüchtert duckte sich ein kleines weißes Wollknäuel in die hinterste Ecke des Korbes. „Ich weiß, mein Freund“, flüsterte Sabine dem Tier zu, „die Fahrt war sicher beängstigend, und der Abschied von deinem Freund steckt dir auch noch in den Knochen, aber ich verspreche dir: jetzt bist du zuhause. Warte mal ein wenig, wenn du deine neuen Frauchens kennen lernst, wirst du dich schon viel wohler fühlen!!“ Vorsichtig steckte Sabine den Finger  durch das Türgitter und kraulte das leise winselnde Etwas.

  In diesem Moment bog Franziskus mit dem Auto um die Ecke.

  Er bremste, als er Sabine neben dem Fahrrad stehen sah.

  Ungläubig starrte er auf den Kasten, den sie in der Hand hielt. Dann kurbelte er das Fenster herunter. Sein Gesicht verzog sich als er Sabine ansah. Einen Moment lang bemühte er sich, ernst zu bleiben, doch trotz vorgehaltener Hand drangen glucksende Laute aus seiner Kehle.

  Sabine betrachtete ihn erstaunt.

  Jetzt kicherte er ungehindert, biss sich auf den Zeigefinger, aber brach dann abwinkend in vergnügtes Gelächter aus.

  Sabine hielt den Käfig fest unterm Arm und schüttelte verständnislos den Kopf. Da deutete Franziskus mit der Hand auf den Rücksitz.

  Sabine beugte sich zum offenen Fenster hinunter und spähte ins Auto. Erkennendes Gequieke bestätigte den aufkeimenden Verdacht.

  „Nein!“ entfuhr es ihr. „Was machen wir denn jetzt?“

  „Gar nichts“, entschied Franziskus und wischte sich eine Lachträne von der Wange. Ich habe dem Tierheim nämlich versprochen, dass dieser Hund ein festes Zuhause auf Lebenszeit erhält.“

  „So ähnlich habe ich mich dort auch geäußert“, verriet Sabine.

  „Und das Versprechen werden wir halten“, meinte Franziskus und stieg aus. „Im Übrigen wird uns wohl kaum etwas anderes übrig bleiben.“ Er deutete zur Hintertür. Zwei blonde Lockenköpfe lugten aus dem Türrahmen hervor.

  Die offensichtlich heitere Stimmung hatte die Mädchen neugierig gemacht.

  „Kommt her, ihr Beiden!“ rief Franziskus den strahlenden Kindergesichtern zu, „heute ziehen wir die Bescherung ausnahmsweise einmal vor!“

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