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Leise Weihnacht
Die Nacht sich senkt nun nieder,
all die Tiere begeben sich zur Ruh,
es verstummen ihre frohen Lieder,
sie machen nun die Äuglein zu.

Auch wir Menschen geh´n nach
Hause,
sanfte Ruhe weit und breit,
die Hektik macht nun endlich Pause,
ja es ist jetzt Weihnachtszeit.

Schnee fällt auf die weiten Erden,
decken weiß nun alles zu,
weiße Weihnacht wird es werden,
die Stille genieß nun auch du.

Schön erstrahlen nun die Kerzen,
an dem wohl schönsten Baum der Welt,
öffnet weit jetzt eure Herzen,
für Liebe braucht man ja kein Geld.

 
  Weihnachtsgedicht Stille


Doch denke still auch an die Armen,
an die Kinder; groß und klein,
beweise ihnen dein Erbarmen,
dann wird für sie auch Weihnacht sein.

zur Verfügung gestellt von Sylvia Müller, Nov. 2011, www.nikolaus.nl

 
Weihnachtsidylle

Ein zarter weißer Winterschleier
legt sich bald über Wald und Flur
So wie der Igel und der Weiher
legt sich auch schlafen die Natur

Die Kälte dirigiert die Wellen
bis dass der See in Ruhe liegt
und Demut grüßt an vielen Stellen
bis manche Seel in Achtung wiegt

Die Stimmung überfüllt den Raume
und Stille spannt die Arme breit
So mancher badet in dem Traume
das Frieden herrscht und Einigkeit

Nun öffnen Herzen weit die Pforten
und lassen auch das Mitleid rein
damit an allen Weihnachtsorten
das Christkind kann zufrieden sein

 

witzige Weihnachtsgedichte

zur Verfügung gestellt von Otmar Heusch 07.12.2001, www.telegedichte.de 



Das Wunder von Weihnachten

Durch den Flockenfall
klingt süßer Glockenschall.
Ist in der Winternacht
ein süßer Mund erwacht.

Herz, was zitterst du
den süßen Glocken zu?
Was rührt den tiefen Grund
dir auf der süße Mund?

Was verloren war,
du meintest, immerdar,
das kehrt nun all zurück,
ein selig Kinderglück.

O du Nacht des Herrn
mit deinem Liebesstern,
aus deinem reinen Schoß
ringt sich ein Wunder los.
 

 

dieses Weihnachtsgedicht stammt von Gustav Falke (geb. 1953)



Ein kleines Dorf

Ein kleines Dorf am stillen See
lag eingetaucht in tiefem Schnee.
Nur wenig Licht schien aus den
Häuschen
und kaum ein Kater fing ein Mäuschen.

In diese Ruhe mischte sich
leise und verwunderlich
das Leuten kleiner Glocken,
die Weihnachten frohlocken.

Ein kleiner Junge hörte sie,
so hell und klar, man glaubt es nie.
Da stieg er aus, aus seinem Bett
und schlich sich leis´ ans Fensterbrett.

Schaute hoch zum Himmel rauf,
als Weihnachtsmann grad flog hinauf.
Er rief ganz laut: „Ho, ho, ihr Lieben,
was habt ihr dieses Jahr getrieben ?

Ward ihr artig ? Ward ihr gut ?
Zogt ihr vornehm stets den Hut ?
Dann will ich euch auch reich
beschenken,
muss nur den Schlitten zu euch lenken.“

 

Da freute sich der Junge sehr,
knuddelte sein` Kuschelbär,
denn lieb war er gewiss gewesen
beim Schreiben, Rechnen und auch Lesen.

Dann schlich er sich die Treppe runter,
war wachsam und auch völlig munter.
Blickte starr auf den Kamin,
das Weihnachtmann nie könnte fliehn.

Und 1 – 2 – 3 da stand er schon
in den Händen Schokobohn´,
im großen Sack ein Schaukelpferd
auf roten Sattel legt er wert.

Nun zog der gute Weihnachtsmann,
ins kleine Häuschen nebenan.
Der kleine Junge dankt ihm sehr
und geht ins Bett mit Kuschelbär.

dieses Weihnachtsgedicht stammt von Dajana Jentsch

 

Weißt du noch...

Weiss du noch? Wir waren Kind!
Wir liefen fix und ganz geschwind,
sahen wir draußen Flocken blitzen,
zum Keller...Schlittenprobesitzen!

Nun, für den Schlitten längst zu gross,
schimpfen wir recht zornig los,
wenn gepudert Strass' und Haus!
Wir müssen nun zum schippen raus!

Weisst du noch? Wir waren Kind!
Um Mutti rumgeschlichen sind.
Sie buk Plätzchen, lecker, süss und fein!
"Lässt du wohl das naschen sein!"

Das naschen wir uns abgewöhnt,
weil unter Kilos wir gestöhnt.
Die Werte nicht die besten sind,
ach wär'n wir wieder nochmal Kind!!

Weisst du noch? Wir waren Kind!
Wie schnell all' Türchen offen sind!
Mit jedem Türchen, das steht offen,
steigt das bangen und das hoffen!

Nun, das hoffen ist geblieben,
daß alle Menschen, die wir lieben,
neben all' den vielen Gaben,
eine friedvoll Weihnacht haben!

 

 
Weihnachtszauber

Wenn in langen,dunklen Nächten
Kerzenschimmer rundherum.
Kleine,feuchte Kindernasen
drücken sich am Fenster krumm.

Wenn betörend süsse Düfte
warm erfüllen jedes Haus
und melodisch schöne Klänge
tragen in die Nacht hinaus.

Wenn geheimnisvolles Treiben
um dich herumgeschehen mag.
Der Verstand kann's nicht erfassen
ist er da, der Weihnachtstag!

Willst du da nicht wieder Kind sein,
um den Zauber zu verstehn?
Glücksgefühl erfasst dein Herze,
in Kinderaugen kann man's sehn!

Und die Tür, die bleibt versclossen,
hetzt du nur durch Zeit und Raum.
Nimm dir Zeit dich zu besinnen,
dann erfüllt sich dieser Traum.

beide Weihnachtsgedichte stammen von Dana Stoll

 


Weihnachtsgedicht von Nana Stoll




 

Dieses Weihnachtsgedicht stammt von Dana Stoll

Der Geist der Weihnacht

Die Sonne weicht der dunklen Nacht,
viel Kummer hat sie mitgebracht.
Unsere Erde leise weint!

Wann hört der Mensch ihr einmal zu?
Gibt das Böse endlich Ruh?
Unsere Erde leise weint!

Doch da er hellt ein großer Stern,
bringt warmen Glanz aus weiter Fern.
Ein kleines Kindlein lacht!

Hoffnung zieht in die Welt hinaus,
bringt helles Licht von Haus zu Haus.
Unsere Erde trocknet Tränen!

Der Geist der Weihnacht bringt uns Licht,
in jedes Herz und ins Gesicht
und unser Erde Zuversicht!

 
Weihnachtsgedichte Seite 2


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