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Diese Weihnachtsgedichte sind eher satirisch oder sarkastisch, sie konterkarieren die weihnachtliche Euphorie, auf die wir, wie in jedem Jahr, unaufhaltsam zusteuern. Für Kinder sind sie sicher nicht geeignet.

Satirische Weihnachtsgedichte für Erwachsene
© Armin Lammer
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 wir bei Gefallen gerne hier veröffentlichen.

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satirische Weihnachtsgedichte

Geschenke

Will man Weihnachten was schenken,
das preiswert ist, gefällt und passt,
dann muss man mancherlei bedenken.
So wird das Schenken oft zur Last.

Der Christbaum ist schon fast entzündet,
man ist genervt, verzweifelt, platt,
dieweil man immer noch nichts findet,
kaum drei von zehn Geschenken hat.

Der Druck ist groß, fast ungeheuer,
längst ist die Weihnachtsstimmung weg.
Was gefällt, ist viel zu teuer,
was billig ist, das ist auch Dreck.

Doch schenken muss man ums Verrecken,
so hat man schließlich keine Wahl,
als Geld in ein Couvert zu stecken .
und mehr noch, als beim letzten Mal.

Doch das passiert Dir nicht allein!
So kriegst Du leicht, mit etwas Glück,
einen ähnlich großen Schein
mit Schleifchen am Couvert zurück.

satirische Weihnachtsgedichte
Weihnachten

Alle Jahre, immer wieder,
singt man unterm Tannenbaum
eine handvoll Weihnachtslieder --
deren Texte kennt man kaum.

Man wühlt in Bergen von Geschenken,
die immer mehr und größer werden,
man versteht, sich abzulenken
von Not und Elend hier auf Erden.

Dieweil wir ohne Pause fressen,
in Völle in den Polstern lungern,
zwingen wir uns zu vergessen,
dass Millionen Menschen hungern.

Von Weihnachtsfrieden keine Spur,
wir lesen und wir beten nicht,
wir verlieren an Kultur
und gewinnen an Gewicht.

Das Weihnachtsfest ist ohne Frage
mehr ein Fress- und Saufgelage,
als die Stille Heil`ge Nacht,
in der das Christkind „o wie lacht“.

Wir fürchten uns allein zu sein,
wenn die Weihnachtsglocken läuten,
doch trudeln Kind und Kegel ein,
dann graust es uns vor all den Leuten.

Zum Fest am Badestrand zu liegen,
ist immer öfter unser Traum,
doch dem Flugzeug kaum entstiegen,
träumen wir vom Weihnachtsbaum.

Wir finden dieses Fest bescheiden,
stressig, spießig, blöd und bieder –
und möchten es partout nicht missen.

Alle Jahre, immer wieder.

satirische Weihnachtsgedichte
Weihnachtslieder

All die alten Weihnachtslieder,
die man aus der Kindheit kennt,
hört man alle Jahre wieder,
schon zwei, drei Wochen vor Advent.

In Geschäften, auf den Straßen,
überall, wo Menschen sind,
von den Dächern, in den Gassen
tönt es laut vom Christuskind.

Wir hören, wie die Engel singen,
laut, in dulci jubilo,
dass süßer noch die Glocken klingen,
wir singen, und wir sind auch froh.

Es tönt uns ständig in den Ohren,
dass am Baum die Lichter brennen,
und der Heiland sei geboren –
bis wir`s nicht mehr hören können.

Aus dem Rundfund, von der Platte,
aus jeder Ritze dröhnt der Schall,
aus St. Niklas` Bart aus Watte --
frohe Weihnacht überall.

Und doch wird in der Heil`gen Nacht,
kaum, dass beschert ist und gegessen,
das Weihnachts-Liederbuch gebracht,
denn alle Texte sind vergessen.

Im Singen sind wir nicht geübt,
der Klang tut in den Ohren weh,
was die Weihnachtsfreude trübt.
So greift man schnell nach der CD.




Weihnachtsmenü

In das Weihnachts-Fest-Menue
legt die Hausfrau selbstbewusst
ihr ganzes Koch- und Backgenie
und präsentiert es voller Lust.

Sieben ausgedehnte Gänge
werden gnadenlos serviert,
der Abend zieht sich in die Länge,
man isst und trinkt – sonst nichts passiert.

Den Kirchgang kann man glatt vergessen,
da müsste man sich ja beeilen.
Bis zur Krause vollgefressen
hängen alle in den Seilen.

Man spricht nicht, will schon gar nicht singen,
Gesellschaftsspiele sind nicht drin,
man verdaut vor allen Dingen,
am liebsten legte man sich hin.

Mit Mühe nur erbricht man nicht,
der Weihnachtsbaum ist längst vergessen,
fahl und grünlich im Gesicht
denkt man krampfhaft nicht ans Essen.

Wer später fragt, dem wird erzählt,
wie wunderbar das Essen war.
Ein Gang wohl habe noch gefehlt,
den gebe es im nächsten Jahr !



Weihnachtsbaum
 
Der Deutschen schönster Weihnachtstraum
ist der von einem Tannenbaum,
der kunst- und liebevoll geschmückt,
gut gewachsen, schlank und licht,
jeden, der ihn sieht entzückt,
der nicht nadelt und nicht sticht,
der honigsüßen Duft verbreitet,
an dem sich jedes Auge weidet.

Doch in der Regel steht der Baum
mit krummem Stamm und schief im Raum,
hinten kahl und vorn zu dicht,
mit Lämpchen, statt mit Kerzenlicht
mit bunten Kugeln dicht gedrängt,
mit Kunst und Kitsch und Kram behängt,
und mit Lametta, übervoll –
und jeder sagt, der Baum sei toll.

Kaum schreiben wir das neue Jahr,
schon liegt der Baum, der er mal war,
in aller Eile abgeschmückt,
zerrupft, zerfleddert und zerpflückt,
am Ende seiner Nadelspur
und wartet auf die Müllabfuhr.

So schnell vergessen wir die Pracht
der stillen und der heil`gen Nacht !

© Armin Lammer

 

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