Weihnachtstradition

Warum wird zu Weihnachten die Wohnung geschmückt

Weihnachtsbräuche erhöhen die Vorfreude auf das Fest. Dem Schmücken des Christbaums und der Wohnung liegt eine Tradition aus dem 19. Jahrhundert zugrunde, die ihre Wurzeln im deutschsprachigen Raum hat und sich von dort aus über die ganze Welt verbreitete.

Immergrüne Pflanzen sind kein Merkmal des Christentums

Ein festlich geschmückter Tannenbaum gilt als Symbol des Weihnachtsfestes. Es gehört zur Tradition, einen Weihnachtsbaum im Wohnzimmer aufzustellen und diesen mit bunten Kugeln, Kerzen und Lametta zu schmücken. Anschließend werden die Weihnachtsgeschenke unter den Baum gelegt. Immergrüne Pflanzen sind jedoch kein spezielles Merkmal des Christentums. Bereits vor vielen Jahrhunderten symbolisierten Grünpflanzen die Lebenskraft und Fruchtbarkeit. So sollen die Germanen während der Wintersonnenwende große Tannenzweige vor ihren Behausungen und an öffentlichen Orten platziert haben. Heutzutage werden Weihnachtsbäume oder Pflanzkübel mit weihnachtlich geschmückten Pflanzen überall in der Wohnung, auf Balkon und Terrasse oder vor dem Hauseingang positioniert. Dabei kann es sich um einfache und schlichte, aber auch um aufwendige und pompöse Dekorationen handeln.

In jedem Jahr sind neue Deko-Trends für Weihnachten rund um Pflanzen zu sehen. Farbenfrohe Dekorationen dienen dem Zweck, Menschen in Weihnachtsstimmung zu bringen. Mit weihnachtlichen Farben wie Rot, Grün, Gold oder Silber wird für ein festliches Ambiente gesorgt. Glitzernde Elemente verleihen der Weihnachtsdekoration einen glamourösen Touch. Blumenkübel werden zu Weihnachten mit für die Jahreszeit typischen Pflanzen bestückt. Eine der beliebtesten Pflanzen ist der Weihnachtsstern, der traditionell zur Vorweihnachtszeit gehört. Die beliebte Zimmerpflanze mit den roten Blättern wird auch als Christstern, Adventsstern oder Poinsettie bezeichnet. Der Weihnachtsstern zählt zur Familie der Wolfsmilchgewächse und stammt ursprünglich aus Südamerika. Als weihnachtliche Pflanze ist der immergrüne Strauch erst seit den 1950-er Jahren bekannt.

Woraus besteht eine klassische Weihnachtsdekoration?

Zum Dekorieren von Christsternen im Pflanzkübel werden einige Christbaumkugeln, roter Filz, Schleifenband, Kordel und Garn, Metallhering sowie eine Lichterkette benötigt. Festlich geschmückte Blumenkübel können im Innen- und Außenbereich platziert werden. Pflanzgefäße, die im Freien eingesetzt werden, sollten allerdings stabil und witterungsresistent sein. Als Bepflanzung für einen auf der Terrasse oder dem Balkon aufgestellten Pflanzkübel eignen sich winterfeste Kübelpflanzen wie Winterheide, Hortensien, Buchsbaum, Bambus oder Ginkgo. Zwergpalmen, chinesische Hanfpalmen und kanarische Dattelpalmen zählen ebenfalls zu den immergrünen Gewächsen, die bei niedrigen Temperaturen im Außenbereich überwintern können. Eine Weihnachtstradition besagt, dass die Wohnung möglich früh weihnachtlich dekoriert werden sollte. Meist wird bereits an den letzten Novembertagen mit dem Schmücken der Wohnräume begonnen, sodass spätestens am 1. Advent alle Weihnachtsdekorationen vollständig sind. In vielen Ländern feiert man Weihnachten am Abend des 24. Dezembers. Eine Ausnahme ist die orthodoxe Kirche, die den Julianischen Kalender verwendet und das Weihnachtsfest deshalb am 07. Januar begeht. Auch die Weihnachtsdekoration unterscheidet sich je nach Land voneinander. So ist eine Weihnachtsdeko im amerikanischen Stil sehr prunkvoll und pompös. Lichterketten erleuchten nicht nur die Wohnräume, sondern ganze Häuserfassaden. Der minimalistische Deko-Style wird durch dezente Farben wie weiß, schwarz und grau geprägt. Mit Deko-Elementen aus Holz, Kerzen und Lichterketten wird dafür gesorgt, dass die Deko nicht zu steril wirkt. Die klassische Weihnachtsdekoration besteht vor allem aus grünen Tannengirlanden, roten Schleifen und goldglänzenden Kerzen.


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06.09.2023 lim

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