Ein besonderes Weihnachtsgeschenk

Annette Pauls

Eine Geschichte ĂŒber einen Hund als Weihnachtsgeschenk

Weihnachten Kurzgeschichte fĂŒr Kinder ab ca. 6 Jahren geeignet

Hund als Weihnachtsgeschenk

In der Klasse herrschte Unruhe.
„Wir haben einen Hund bekommen“, schrie Marko gegen den LĂ€rm an.
Es war der erste Schultag nach den Weihnachtsferien. Die Kinder erzÀhlten sich lautstark von ihren Geschenken und Erlebnissen. So bemerkten sie Frau Wichmann, ihre Klassenlehrerin, nicht. Erst als sie zu ihrem Pult ging, wurde es etwas ruhiger.

„Guten Morgen“, grĂŒĂŸte sie.
„Guten Morgen“, antworteten die Kinder.
„Ich glaube, wir erzĂ€hlen erst einmal von Weihnachten, bevor wir mit dem Unterricht anfangen“, schlug Frau Wichmann vor. „Stellt die StĂŒhle in den Stuhlkreis.“
Jetzt wurde es wieder laut, bis alle Kinder ihre StĂŒhle aufgestellt und sich gesetzt hatten.
Jeder kam an die Reihe und konnte erzĂ€hlen, dafĂŒr musste er dann den anderen zuhören.
„Ich habe einen Schlitten bekommen. Wir sind gleich Weihnachten gerodelt“, sagte Sandra.
„Ich habe ein Profi-Skateboard bekommen. Ich will doch Skater werden, und ich durfte im Keller damit fahren, draußen liegt ja Schnee“, gab Timo an.
„Wir haben einen Hund bekommen, ein Hundebaby. Vor Aufregung hat er gleich unter dem Weihnachtsbaum eine PfĂŒtze gemacht“, sagte Marko.
Die Kinder lachten.
„Ich habe etwas viel Besseres bekommen. Ich habe einen eigenen Computer mit Internet gekriegt“, prahlte Christoph.
Die anderen staunten.
„Einen eigenen Computer?“, fragte Sandra.
„Ja, der steht in meinem Zimmer, und ich habe von morgens bis abends damit gespielt.“ Christoph sonnte sich in dem Neid seiner Klassenkameraden.
„Hast du gar nicht gerodelt?“, fragte Sandra.
„Oder eine Schneeballschlacht gemacht?“, fragte Marko.
„Ist doch Babykram.“ Christoph winkte cool ab.
„Wie war Weihnachten bei euch, Martin?“, fragte Frau Wichmann.
Martin hatte bisher still dagesessen und nur zugehört.
„Mama ist wieder daheim. Sie muss sich noch schonen, aber sie braucht nicht mehr ins Krankenhaus. Und ich muss am Nachmittag nicht mehr zur Nachbarin.“ Martin strahlte ĂŒber das ganze Gesicht.
Die Kinder schwiegen.
„Hast du keine Geschenke bekommen?“, fragte Timo schließlich. Herausfordern sah er Martin an.
„Doch ein Buch und Lego.“
„Nur?“, staunte Christoph.
Martin senkte den Kopf und schwieg.
Frau Wichmann ging zu ihm und legte ihren Arm um ihn.
„Gesundheit ist ein viel grĂ¶ĂŸeres Geschenk, das kann man nicht kaufen“, sagte sie leise.

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